Was ist Verhaltensbasierter Selbstschutz?

Um sich effektiv gegen gewaltbereite Schläger zu schützen, genügt es nicht, ein paar Techniken zu lernen und diese in einer entspannten Atmosphäre mit netten Trainingspartnern zu üben. Selbst regelmäßiges Sparring ist nur ein Baustein eines  realistischen Trainings. Damit eine realistische Chance gegen einen erfahrenen Schläger besteht, ist es unerlässlich, sich mit dem menschlichen Verhalten unter Stress auseinanderzusetzen. 

Menschen handeln nach bestimmten Mustern. Sind sie entspannt und haben Zeit können sie mögliche Entscheidungen vergleichen, Pro und Contra abwägen. Auf Basis dieser Überlegungen und Vergleiche und gemachter Erfahrungen, lässt sich verhältnismäßig leicht entscheiden.
Was passiert aber, wenn massiver Stress und Zeitdruck die Situation bestimmt? Dann greift schnell der sogenannte „Fight or Flight Modus“, ein evolutionäres Relikt. Hierbei handelt es sich um einen Vorgang, bei dem der Organismus bestimmte Hormone freisetzt, die eine akute Leistungssteigerung veranlassen. Dadurch haben wir mehr Kraft zum kämpfen (Fight) oder können schneller laufen, um zu fliehen (Flight). Nachteil: die kognitiven Fähigkeiten sind massiv eingeschränkt. Auch die Feinmotorik ist praktisch nicht mehr vorhanden.

Deshalb beschränken wir uns auf eine einfache Lösung, die gegen die meisten Angriffe hervorragend funktioniert: Verhaltensbasierter Selbstschutz.


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